JUNGE WILDE gehen mit Erfolgserlebnis in 4-wöchige Punktspielpause

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Der 30:23 (15:15)-Heimsieg über den BSV Sachsen-Zwickau bot den Fans der HSG Hannover-Badenstedt einen ungewohnten Spannungsbogen, die gewohnte Entscheidung erst in der letzten Spielminute blieb diesmal aus.

Zwickaus 0:1 durch Jenny Choinowsky nach 39 Sekunden war der richtige Weckruf, die JUNGEN WILDEN schlugen zurück und eroberten durch Lena Seehausen beim 3:2 die Führung. Drei Kracher von Mieke Düvel sowie zwei sicher verwandelte Strafwürfe von Jana Pollmer brachten eine 8:3-Führung in der 13. Spielminute. Zwickaus Coach Corinna Cupcea versammelte nun ihre Sieben zur Dienstbesprechung und hatte Erfolg. Zwickau bekam gefühlt leichtes Oberwasser und hatte  nach dem Anschluss von Silvia Sajbidor und dem Ausgleichstreffer durch Fabienne Kracht zum 11:11 (20.) Blut geleckt und schrieb nochmals durch Kracht und zwei Tore von Petra Nagy ein 11:14 auf die Anzeigetafel. Mehr als sechs torlose Minuten der HSG beendete dann im Gegenzug Ivonne Krängel, starke Einzelleistungen von Natasha Ahrens und zweimal Mieke Düvel, die bereits vor der Pause auf 6 Feldtore kam, sorgten für ein Remis zur Pause.

Badenstedt kam wieder gefestigter aus der Kabine und ging sofort durch Mieke Düvel zum 16:15 wieder in Führung. Zwickau dagegen bekam Probleme vor der Badenstedter Abwehrreihe und der sich weiter steigernden Frauke Kemmer zwischen den Pfosten und kassierte durch Jana Pollmer und Lena Seehausen zwei Kontertore und die JUNGEN WILDEN konnten noch nachlegen. Jana Pollmer, Ivonne Krängel und nochmals  Lena Seehausen vollendeten einen 5:0-Lauf zur 25:20-Führung in der 45. Minute. Frauke Kemmer hielt im Anschluss innerhalb von 60 Sekunden zwei Strafwürfe der Zwickauerinnen, bei den Gästen gingen auf der Bank die Köpfe runter, denn Krängel und Seehausen brachten mit ihren Toren zum 27:20 (53.) die Gäste endgültig auf die Verliererstrasse. Da die bis zum Abpfiff torhungrige Jana Pollmer immer wieder unter dem Motto Attacke die HSG-Sieben nach vorne trieb, wurde auch der Rest des Spiels eine souveräne Veranstaltung der HSG, die damit ihr Punktekonte auf 8:10 stellt.

In der ersten Halbzeit hatten wir Schwierigkeiten den Vorsprung zu verwalten. Das haben wir nach der Pause besser hinbekommen, unsere Abwehrumstellung mit Tina Wagenlader in der Mitte hat Zwickau zusätzliche Probleme beschert“, resümmierte Trainer Roland Friebe.

Durch den Rückzug der SVG Celle und die Weltmeisterschaftspause haben die JUNGEN WILDEN die kommenden drei Wochenenden spielfrei. Erst am Samstag, den 16. Dezember (19 Uhr), heißt es für unsere Mannschaft wieder mit Volldampf Fahrt aufzunehmen. Gegner in der SalzwegArena ist kein Geringerer als der aktuelle Tabellenführer, die Handball-Luchse von Buchholz 08-Rosengarten.

Die Mannschaft ist der Star. Roland Friebe (links) freut sich mit seinem Team über der Heimsieg gegen Zwickau