JUNGE WILDE bei den Kurpfalz Bären nur 35 Minuten auf Augenhöhe

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Die HSG Hannover-Badenstedt unterlag bei den Kurpfalz Bären mit 23:29 (12:13) und rutscht durch die Niederlage beim Tabellenführer auf Platz 11 in der Tabelle. Die JUNGEN WILDEN konnten zunächst dem Favoriten durch eine taktische Maßnahme – Trainer Roland Friebe spielte mit Natasha Ahrens und Tina Wagenlader am Kreis – den Spielauftakt etwas schwierig gestalten.

Wir mussten den kurzfristigen Ausfall von Marlen Wills kompensieren. Das hat ganz gut geklappt, die Bären hatten Probleme mit unserem Kreisspiel und wir kamen dadurch zu einfachen Torerfolgen“, sah Badenstedts Coach Roland Friebe seine Sieben nach Treffern von Jana Pollmer, Natasha Ahrens und Lena Seehausen bis zum 9:7 in der 15. Minute den Taktstock schwingen. Die Gastgeberinnen ließen aber nicht abreißen, Saskia Fackel per Strafwurf und Lena Feiniler aus dem Feld hatten für die Bären bereits drei Minuten später den Ausgleich zum 9:9 erzielt. Badenstedt blieb aber über die Halbzeitpause bis zum 15:15 durch Natasha Ahrens (35.) noch auf Augenhöhe.

Die Chance wieder einen kleinen Vorsprung herauszuarbeiten, ließ Badenstedt nach einer Zeitstrafe gegen Rebecca Engelhardt im Anschluss aber liegen. Technische Fehler führten im Gegenteil zu zwei Treffern durch Carmen Moser und Lena Feiniler, die HSG verlor ihr Überzahlspiel.  Die „Bärinnen“ witterten die Badenstedter Schwäche und setzten sich  nach dem 15:19 durch Moser erstmals um vier Treffer schon vorentscheidend ab. Rabea Pollakowski und Yvonne Krängel konnten im Anschluss lediglich noch einmal für Badenstedt auf 17:19 verkürzen. Zu mehr reichte es für die HSG aber nicht mehr, zu diffus blieben die Angriffsbemühungen der JUNGEN WILDEN in der Schlussviertelstunde. „Unser Hauptproblem war gegen Spielende wie schon häufig in der Saison unsere Konzentrationsschwäche“, musste Roland Friebe vor allem vergebene Badenstedter Chancen notieren, die den verdienten Sieg der „Bärinnen“ komplettierten.