Männliche Jugend D II: Morning has broken

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Die weibliche D I, better known as männliche D II, packte Cat Stevens aus. Morgen lässt brechen … oder so. Anpfiff 9:00 Uhr … man musste nicht in die Gesichter blicken, um festzustellen, dass das einfach zu früh war. Viel zu früh.

Zu Gast hatten wir unseren Trainingspartner aus den Herbstferien, die HSG Schaumburg Nord, die mit den Nordstars die Liga getauscht hatten und nun die Regionsliga aufmischten, statt Kanonenfutter in der Regionsoberliga zu spielen.

Anpfiff. Die Mädchen waren noch nicht wach. 0:3 ohne Gegenwehr. Die Mädchen waren noch nicht wach. 1:4 ohne Gegenwehr. Die Mädchen waren noch nicht wach. Auszeit nach zwei Minuten, um die Mädels zu wecken. Die Mädchen waren noch nicht wach. 10 Minuten gespielt, 4:10, sechs Tore Rückstand ohne Gegenwehr … die Mädchen waren noch nicht wach. Irgendwann zwischen halber Halbzeit und Halbzeitpfiff WACHTEN DIE HÜHNER ENDLICH AUF! Die Gäste der HSG Schaumburg Nord mussten mit ansehen, wie ihr Vorsprung dahinschmolz und mit dem Halbzeitpfiff konnte Rhian das 14:14 erzielen. Finsterste Gewitterwolken, die sich Richtung Halbzeitbesprechung in der Kabine aufgestaut hatten, verzogen sich.

In unser bislang am meisten taktisch geprägten Halbzeitbesprechung stellten wir uns auf den Gegner in der zweiten Halbzeit ein. Stärken und Schwächen hatten auch die Mädchen deutlich erkannt, nun änderten wir sowohl Abwehr als auch Angriff. Kurzzeitig verfielen die Mädchen dann wieder in das Chaosspiel aus den ersten Spielminuten und ließen Schaumburg wieder auf drei Tore Differenz davonziehen. Dann griffen unsere Umstellungen und wir kamen in der 29. Minute wieder zum Ausgleich 21:21. Bis zur 36. Minuten hielten die Gäste mit (24:24). Daraufhin nahmen wir unsere zweite Auszeit und die Mädels spielten die letzten Spielminuten dann so souverän, wir wir es uns vor einer Woche gewünscht hätten. Mit 27:24 schlug die HSG die Gäste aus Schaumburg, nach einem 6-Tore-Rückstand in der ersten Halbzeit!