Enges Spiel ohne Lohn – Badenstedt steht sich am Ende selbst im Weg

Views:
309

Die Dienstfahrt der JUNGEN WILDEN zum SV Werder Bremen endete mit einer 25:27 (12:11) Niederlage, am Ende gaben die berühmten „Kleinigkeiten“ den negativen Ausschlag in der Endabrechnung.

Die Bremer Abwehr stellte die HSG zwar vor Probleme, aber spätestens nach dem 3:3 von Jana Pollmer kam Badenstedts Offensive nach sieben Minuten besser zurecht, setzte mit Natasha Ahrens auch direkt im Anschluss die erste Führung. Mieke Düvel schenkte Bremen in Unterzahl sogar das 5:3 (9.) ein. Bremen schaffte durch Birthe Barger und Isabelle Dölle wieder den Ausgleich auf 5:5 und zog eine Zeitstrafe gegen Badenstedts Leonie Neuendorf. Die Bremer zweite Überzahl scheiterte aber an der immer besser werdenden HSG-Keeperin Hanna Belgard. Mieke Düvel erhöhte mit einem Doppelschlag zum 7:5 Zwischenstand. Auch wenn die HSG in der Folge gegen Bremens überragende Merle Heidergott nicht den erwünschten Zugriff fand, Badenstedt konnte das Momentum dank Treffern von Esther Pollex und Mieke Düvel bis zur Pause behalten. Einziges Manko war die frühe zweite Zeitstrafe gegen HSG-Mittelfrau Jana Pollmer.

Im zweiten Spielabschnitt sahen die 312 Zuschauer 12 Minuten lang bis zum Bremer 18:18 durch Rabea Neßlage einen offenen Schlagabtausch. Badenstedts Abwehr mit  Keeperin Hanna Belgard arbeiteten weiter effektiv und die HSG belohnte sich in dieser Phase auch im Angriff durch Effektivität. Esther Pollex traf von der Siebenmetermarke, Natasha Ahrens wurde von Yvonne Krängel am Kreis in Szene gesetzt und Jana Pollmer im Anschluss mit dem 21:18 zählte die Gastgeberinnen nach 47 Minuten schon an. Ausbauen konnten die JUNGEN WILDEN zum SV Werder Bremen endete mit einer 25:27 (12:11) Niederlage, am Ende gaben die berühmten „Kleinigkeiten“ den negativen Ausschlag in der Endabrechnung. den Vorsprung jedoch bei nachlassender Trefferqualität jedoch nicht, der fällige Knock-Out blieb aus. Pfosten, Latte und neben das Tor oder zur Abwechslung nun ein missglücktes Kreisanspiel? Alles war nun im HSG-Programm. Bremen kam dank sechs torloser Minuten von Badenstedt endgültig wieder zurück und schaffte durch Jordis Merthens die 23:24 Führung. Trotz zweier Treffer von Yvonne Krängel und Jana Pollmer entglitt Badenstedt der Erfolg nun endgültig. Merle Heidergott mit einem Strafwurf, dessen Berechtigung im Badenstedter Fanbus noch auf der Rückfahrt für Gesprächstoff sorgte und  Jordis Merthens machten den Sieg von Werder perfekt.

Wir haben uns am Ende selbst um den Erfolg gebracht“, meinte das Badenstedter Betreuergespann Tim Friedrich und Boris Linnemann unisono zur Niederlage.

Erwischte in Bremen einen Sahnetag: Mieke Düvel erzielte 9 Treffer