B-JUNGWILDE verpassen Final-Four Turnier

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Das notwendige Wunder blieb aus – Die weibliche B-Jugend der HSG Hannover-Badenstedt verlor auch das Rückspiel im Viertelfinale der Deutschen B-Jugend-Meisterschaft gegen den BV Borussia Dortmund mit 22:26 (9:15) Toren und verpasste damit die Teilnahme am diesjährigen Final-Four Turnier. Unser Glückwunsch geht an die Gäste aus Westfalen, die in zwei Wochen im Halbfinale auf den HC Leipzig treffen. Das andere Halbfinale bestreiten der TV Aldekerk und die SG BBM Bietigheim.

Mein Wunschergebnis wäre ein 13:0“, so begrüßte unser Hallensprecher Uwe Pichlmeier die zahlreichen Zuschauer in der gut gefüllten SalzwegArena in Hannover. Damit spielte er auf den schweren Rucksack an, den unsere B-JUNGWILDEN nach der 17:29-Niederlage aus dem Hinspiel in Dortmund mit ins Spiel nahmen.

Davon unbeeindruckt erwischten die HSG-Mädchen diesmal einen besseren Start, als noch vor zwei Wochen. Das 0:1 durch Dortmunds Julie Hafner ließen wir nicht unbeantwortet und konnten durch Monja Nagel und Luisa Warmboldt mit 2:1 nach 5 Minuten in Führung gehen. Dabei zeigten die JUNGWILDEN, wie man die kompakte 6:0-Abwehr des BVB überwinden kann: Durch schnelles Spiel in die Nahtstelle oder über die Außenposition. Leider setzten unsere Mädchen dies nicht konsequent weiter um und die Dortmunderinnen nahmen das Zepter in die Hand. Durch 5 Tore in Folge zum 2:6 drehte sich das Spiel bis zur 10. Minute zu schnell, unsere Trainerin Denise Friebe nahm die Auszeit. Diese fruchtete nur dahingehend, dass der Rückstand sich nicht weiter deutlich ausbaute und wir einen 9:15-Rückstand mit in die Pause nahmen.

Nach dem Seitenwechsel brachte die dann konsequent angewendete Einzelmanndeckung gegen die Rückraummitteposition die Gäste aus dem Konzept und die HSG konnte bis zur 39. Minute auf 16:19 Tore verkürzen. In den letzten zehn Minuten ließ der BVB aber nichts mehr anbrennen und brachte auch den Erfolg im Rückspiel letztendlich sicher mit 22:26 Toren über die Ziellinie. Dortmund hatte in Julie Hafner (6) und Hannah Kriese (5/1) ihre besten Torschützen, für die JUNGWILDEN waren dies Mia Lakenmacher (10/3) und Luisa Warmboldt (4).

Co-Trainerin Nadine Große befand nach dem Spiel, dass „wir heute ein respektables Ergebnis erzielt haben und vor allem trotz der fast aussichtslosen Ausgangssituation nie aufgesteckt haben.

Der physischen Präsenz der BVB-Spielerinnen hatten wir nichts Gleichwertiges entgegenzusetzen“, so der Kommentar von Trainerin Denise Friebe. „Dortmund steht absolut zurecht im Halbfinale und ist sicher der heißeste Titelanwärter. Wir haben aber gezeigt, dass wir zurecht in dieser Saison so weit gekommen sind und können stolz darauf sein, zu den besten acht Mannschaften in Deutschland zu gehören.

So gab es trotz der Niederlage und des Ausscheidens „Standing Ovations“ der Fans der JUNGWILDEN für den gezeigten Kampfgeist, aber vor allem die insgesamt tolle Saisonbilanz.