Weibliche Jugend D: Erfolgreiche Verjüngungskur

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Drei Spielerinnen ließen wir für einen Einsatz in der C-Jugend dieses Wochenende aussetzen, vier weitere Spielerinnen waren anderweitig gebunden, so dass ganze sechs D-Jugendliche und keine Torhüterin für das Spiel gegen die Nordstars verblieben. Das Hinspiel hatten wir gerade mal mit einem Tor auswärts gewinnen können, das Rückspiel stand aber unter ganz anderen Vorzeichen. Mit fünffacher Aushilfe aus der E-Jugend konnten wir immerhin elf Spielerinnen aufstellen, darunter Nadine, Liv und Jamila, die alle ihre Premiere in der D-Jugend gaben. Als ganz kurzfristige Verstärkung rekrutierten wir B-Jugend Torhüterin Kim, die unsere Mädels im Spiel vor uns als Stimmungskanone so beeindruckt hatte, dass sich die Mädchen sie als weitere Co-Trainerin für das Spiel wünschten. Kim ließ sich nicht zweimal bitten und ergänzte unsere Alina mit auf der Bank.

Der körperliche Unterschied zum Gast war schon erheblich und die Spannung war groß, wie chaotisch es werden würde. Dank der A-Jugend, die das Vorspiel bestritt, hatten wir etwas Anschauungsunterricht zum Thema David gegen Goliath. Wir konnten in der Kabine besprechen, dass wir jedenfalls nicht prinzesschenmäßig auftreten und gleich aufgeben wollten, wenn es mal nicht läuft, sondern kleine Erfolge im Spiel abfeiern und uns nicht runterreißen lassen.

Alle Bedenken waren überflüssig, unser bunt zusammengewürfelter Haufen ging einmal mit 0:1 und 1:2 in Rückstand, danach ging die HSG in Führung und gab diese in der ersten Halbzeit nicht mehr her. Unsere E-Jugendlichen kämpften in der Abwehr nicht nur wie die Großen und ließen den Größenunterschied geradezu schmelzen. Mit Chiara stellte die E-Jugend auch die mutigste Spielerin, die neben Alina und Rhian zwei Schichten im Tor übernahm, während sich die D-Jugendlichen einen Wettstreit um die beste Ausrede lieferte. Zur Halbzeit führte die HSG mit 9:6.

Eine kleine Schwächephase erlaubte sich die Mannschaft beim 14:14, 15:15 und 16:16 in den letzten zehn Spielminuten, dann übernahmen die Mädels wieder die Initiative und Alina, Mirka und Nika warfen den Endstand 19:17 heraus. Ein riesiges Lob geht an die E-Jugendlichen, die wir ins kalte Wasser geworfen haben und die gleich entscheidenden Anteil daran hatten, dass wir mit den Gästen mithalten konnten und am Ende erfolgreich waren.