Kein Hochrisikospiel für JUNGE WILDE in Bremen

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Eigentlich bestreitet der SV Werder Bremen seine Heimspiele samstags um 19:30 Uhr. Die Klaus-Dieter-Fischer-Halle liegt aber nur ca. 800 m Luftlinie vom Weserstadion entfernt. Dort wird am Samstag, dem 24.02.18 um 18:30 Uhr das Hochrisiko-Fußballspiel zwischen Werder Bremen und dem Hamburger SV angepfiffen. Aus diesem Grund startet das Derby zwischen Werder Bremen und der HSG Hannover-Badenstedt bereits um 15:00 Uhr.

Sicher ist dieses Handballspiel der 2. Bundesliga kein Hochrisikospiel, trotzdem ist in dem Nordderby für Spannung gesorgt. Die JUNGEN WILDEN sind seit der letzten Woche auf einem Abstiegsplatz und für Hannover ist ab sofort jedes Punktspiel ein Kampf gegen den Abstieg. Zusätzlich muss sich die HSG zurzeit mit einem Thema beschäftigen, auf welches sie gerne verzichtet hätte. Schwerpunkt sollte eigentlich der Kader sein – diese Gespräche müssen aber warten und Priorität hat der Trainerposten.

Aber auch bei dem Gegner von der Weser läuft lange nicht alles rund. War am 13.01.18 noch große Freude angesagt, nachdem man die favorisierten Kurpfalz Bären mit 10 Toren abgefertigt hatte, kam danach die Ernüchterung. Gleich gegen alle drei Aufsteiger gab es zuletzt Niederlagen – teilweise sogar empfindliche Pleiten. Und auch am letzten Wochenende konnte die hochgelobte Heimstärke nicht bestätigt werden – eine Niederlage gegen Herrenberg bringt Werder in Richtung Abstiegsplätze. Also stehen beide Mannschaften unter Druck, man braucht Punkte, wenn sich die Lage nicht verschlechtern soll – dass sorgt im Vorfeld für Knistern und Spannung.

Die personelle Situation entwickelt sich bei der HSG Hannover-Badenstedt langsam aber sicher zu einem Drama – neu auf der Verletztenliste, seit dem Spiel gegen Nürtingen, ist Torhüterin Frauke Kemmer mit einer Muskelverletzung. Leonie Neuendorf war ja trotz Bänderriss im Einsatz – „Bänder werden überbewertet“, die saloppe Antwort auf die Nachfrage des „warum?“. Eventuell steht nach langer Verletzungspause Marlen Wills wieder im Kader, was dem Team eine Linkshänderin bescheren würde.

Der Sportliche Leiter Bernd Schröder: „Zu dem Spiel muss man nicht viel sagen: Schaut man sich Tabelle, die letzten Ergebnisse beider Teams sowie das Hinspiel an, ist klar, was es zu erwarten gibt. Für uns kommt es darauf an, den Bremer Rückraum möglichst in den Griff zu bekommen – wenn wir eine Chance haben wollen.

Ihre vier Paraden gegen Spielschluss sorgten u. a. für einen Punktgewinn gegen die TG Nürtingen: Hanna Belgardt