JUNGE WILDE: Sachsen kommen nach Niedersachsen

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Am 9. Spieltag empfängt die HSG Hannover-Badenstedt die Mannschaft des BSV Sachsen Zwickau am Sonntag ab 16:00 Uhr in der Landeshauptstadt. Auch wenn Zwickau garantiert stärker ist, als der momentane Tabellenplatz 14 andeutet, wird die HSG alles daran setzen, um die Punkte in Hannover zu behalten. Im letzten Spiel für die JUNGEN WILDEN, vor der WM-Pause, geht es darum, sich weiter von den Abstiegsplätzen zu entfernen.

Bisher hat die Mannschaft aus Sachsen einen klassischen Fehlstart hingelegt. Lediglich gegen die Aufsteiger Kirchhof (Sieg) und Füchse Berlin (Remis) konnte man punkten. Und so steht das Team von Trainer Marko Brezic aktuell mit 3:11 Punkten auf einem Abstiegsplatz. Da gehört der BSV garantiert nicht hin, zumal sich Zwickau vor der Saison mit zwei Erstligaspielerinnen der Vipers von Bad Wildungen verstärkt hat. Es hakt noch ein wenig im Getriebe. Aus Sicht der JUNGEN WILDEN kann man nur hoffen, dass diese Flaute noch ein wenig anhält. Denn es scheint sicher, dass Zwickau, übrigens seit der Saison 90/91 durchgehend in der 1. oder 2. Bundesliga vertreten, irgendwann zu alten Stärken zurückfindet und die unteren Tabellenplätze verlassen wird.

Für die HSG Hannover-Badenstedt ist es das letzte Spiel vor der WM-Pause. Die 2. Liga spielt zwar noch am nächsten Wochenende aber aufgrund des Rückzugs des SVG Celle vor der Saison, sind die Leinestädterinnen spielfrei.

Leider sind die personellen Voraussetzungen nicht die Besten, denn alle drei Linkshänderinnen sind derzeit verletzt, wobei es Luzie Hilke mit ihrem 2. Kreuzbandriss am Ärgsten traf. Allerdings wird Neuzugang Lareen Gräser zeitnah wieder den Kader komplettieren, da sie ihre langwierige Erkrankung nun auskuriert hat. Auch Alina Defayay ist nach ihrer Hand-OP wieder ins Training eingestiegen und rechnet mit einem Volleinsatz im Januar, Abwehreinsätze sind ggf. auch schon vorher möglich. „So müssen die verbliebenen Spielerinnen wieder an ihre Schmerzgrenze gehen“, gibt der Sportliche Leiter Bernd Schröder die Marschrichtung voraus.

Trainer Roland Friebe: „Mit Sachsen Zwickau kommt ein Gegner, bei dem es realistisch ist, Punkte einzufahren. Ein Sieg in der eigenen Halle wäre wichtig. Wir könnten uns damit weiter von den unteren Plätzen distanzieren. Unterschätzen darf man die Situation dennoch nicht. Zwickau spielt eine dynamische Deckung, die uns vor die eine oder andere Aufgabe stellen wird. Des Weiteren verfügen die Sachsen über einen Rückraum, den wir erstmal unter Kontrolle bekommen müssen.