2. Damen in Heidmark stets bemüht

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Es gibt einfach Tage, an denen man sich viel vor nimmt und dann doch nichts läuft. So einen Tag erwischten die Oberligadamen der HSG Hannover-Badenstedt am vergangenen Samstag.

Die äußeren Rahmenbedingungen waren nicht die besten: Durch Krankheit, Verletzung und Arbeit standen uns gerade einmal 11 Spielerinnen zur Verfügung, wobei 2 noch angeschlagen in das Rennen gingen. In den ersten Minuten klapperte mehr der Metallrahmen. Das Runde wollte einfach nicht in das Eckige. Die Damen der HSG Heidmark fanden aber schneller das Zielwasser und nach nur 10 Minuten konnten sie ein kleines Polster schaffen (6:3). In den folgenden 10 Minuten ließen die Badenstedterinnen sich aber nicht abschütteln. Doch was dann im letzten Drittel des ersten Durchganges passierte, war eigentlich unerklärlich. Obwohl man die eigenen Beine bewegen wollte, blieben die gerade im Abwehrverhalten stehen und Riesenlücken kamen zum Vorschein. So ging man mit einem 6-Tore-Rückstand in die Kabine. Mit 15 eigenen Treffern kann man sogar leben, aber 21 Gegentore werfen manche Mannschaften nicht mal in 2 Halbzeiten. 

Mit Wiederanpfiff sollte alles besser werden, aber peripheres Sehen wurde gänzlich eingestellt, irgendwie klappte das Verschieben an dem Tag so gar nicht in den eigenen Reihen und man lud die Heimsieben immer wieder zu einfachen Toren ein. So stand es knapp 10 Minuten vor dem Ende 37:22. Eine Zeitstrafe gegen die überragende Spielgestalterin Mona Zahn leitete dann eine kleine Wende ein und man konnte sich dem Untergang noch ein wenig entgegen stemmen. Der Abstand wurde nochmal etwas verkleinert und nach dem der Heimtrainer seine Damen nach einem 0:4-Lauf der Gäste zur Auszeit bat, auf 8 Tore reduziert werden. Am Ende unterlag man 44:32. 

Fazit: Eine verdiente Niederlage. Heidmark hat wohl das beste Spiel in dieser Saison abgeliefert und wir liefen immer hinterher. Auch wenn es zwischendurch nach einer Klatsche aussah, waren die Badenstedterinnen immer bemüht es besser zu machen und gaben sich nicht auf. Am Ende ist die Niederlage wohl ein paar Tore zu hoch ausgefallen. 76 Tore in einem Damen-Oberligaspiel sieht man nicht alle Tage. Jetzt heißt es Mund abwischen und nach vorne gucken. Unter der Woche gab es noch eine kleine interne Umbesetzung und so gucken alle gespannt auf das kommende Wochenende.

Es spielten: Pinkvos, Boehk – Thiemann, Müller, Blaser, Heitefuß, Ridder, Seidler, Pagel, Friebe