Weibliche Jugend D: Spitzenspiel in Hameln

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Zum Ende der Hinrunde kam es in Hameln zum Spitzenspiel Zweiter gegen den Tabellenführer. Weserbergland hatte freundlicherweise zu Beginn der Saison unseren Ausflug nach Cuxhaven durch eine Spielverlegung ermöglicht. Und hätte der Trainer aufgepasst und die damit einhergehende Verlegung des Spielorts von Emmerthal nach Hameln mit in den Spielplan übertragen, dann wären auch alle Mädchen püntlich zum Treffen dort gewesen. Für uns war der besondere Reiz des Spiels gegen die erfolgreichste Deckung der Liga zu spielen. Weserbergland hatte bis dahin im Schnitt stets unter 10 Gegentoren je Spiel kassiert.

Die kompakte Raumdeckung machte uns in der ersten Hälfte dann auch zu schaffen. Die Mädchen legten den Schalter erst einmal nicht um und spielten zunächst wie gegen eine Manndeckung. Querprellen und in der Hoffnung, irgendwann mal eine Gegenspielerin überlaufen zu können. Das frühe erste Team Time Out brachte kurz eine Verbesserung, allerdings stellte uns der Gastgeber in der Abwehr dann vor eine ungewohnte Aufgabe. Es lief viel über die nur schwer aufzuhaltende Kreisläuferin, die sich mit einer Drehung immer wieder schnell ihrer Bewacherin entledigte. Mirka hatte dann die glänzende Idee, dass sie womöglich die Einzige sei, körperlich gegenhalten zu können und tauschte in Eigeninitiative die Deckungsaufgabe. Dafür musste sie dann als Einzige durchspielen, konnte aber verhindern, dass eine Spielerin das Spiel entscheidet.

Mit dem 7:10 zur Halbzeit konnten wir nur zur Hälfte zufrieden sein. 7 Gegentore waren in Ordnung, angesichts unserer Manndeckung und der regelmäßigen Chance auf den Ballgewinn musste vorne aber mehr drin sein bzw. drei Tore Vorsprung entsprachen nicht den wirklichen Kräfteverhältnissen. Die Gastgeberinnen kamen allerdings frischer aus der Kabine und glichen sofort zum 11:11 aus Die Mädels bauten nun ihre Lösung gegen die enge Deckung aus und forcierten das Kreisläuferspiel. Insbesondere Mirka wurde am Kreis nicht konsequent gedeckt und kam auf 11 Treffer. Die Mannschaft von Danilo Loncovic gab sich in den Schlussminuten auf und stellte die Deckungsarbeit ein, so dass der Endstand von 16:24 den Mädels der JSG letztlich die Abwehrstatistik verdarb.

Auch die weibliche D beendet die Rückrunde und trifft am kommenden Wochenende … wieder auf Weserbergland.