Männliche Jugend D II: Mittagsschläfchen in Langenhagen

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Die weibliche D I, better known as männliche D II, hatte nach dem Auftritt gegen den HSC Einiges gut zu machen. Bei der HSG Langenhagen gab es schon die Gelegenheit dazu, denn von der Statistik her erwartete uns ein ähnlich schweres Spiel gegen die zweitbeste Deckung der Liga.

In der ersten Halbzeit fand die HSG Hannover-Badenstedt leider nicht statt. Alle Feldspielerinnen waren mit dem Kopf überall, nur nicht auf dem Feld. Sie konnten sich bei ihrem Rückhalt Lina bedanken, dass es zur Halbzeit nur 9:8 stand und die Gastgeber nicht längst davongezogen waren. Pässe zu Harvey, die im Seitenaus landeten, Würfe mittig auf den starken Torwart und immer wieder dieser Sekundenschlaf wechselnder Spielerinnen in der Deckung. In der Halbzeit gab es ein paar ganz deutliche Ansagen.

17 Minuten lang waren die Mädels dann mit dem Kopf wieder bei der Sache und beim 15:17 zückte Langenhagens Trainer Peter Hartmann die grüne Karte, um seine Jungs und zwei Mädchen wieder auf Kurs zu bringen. Wir nahmen uns eine Balleroberung vor und wollten dann das Ergebnis verwalten. Wiederanpfiff, Sekundenschlaf einer Abwehrspielerin, 16:17, vorne nicht getroffen, Sekundenschlaf nächste Abwehrspielerin, 17:17, vorne nicht getroffen, langer Ball vom Torwart, Sekundenschlaf beim Rückzug und Abwehraktion von hinten, 7m, 18:17 und nur noch weniger als eine halbe Minuten Zeit. Die nutzten wir für zwei Torwürfe, die der Keeper stark parierte und in den sehr, sehr hektischen Schlusssekunden brachten wir den Ball nicht mehr im Tor unter.

17 von 40 Minuten Konzentration reichten heute nicht aus, gegen die HSG Hannover West kommendes Wochenende können die Mädchen dann wieder üben, ihre Aufmerksamkeitsspanne auszudehnen.