JUNGE WILDE unterliegen beim TVB

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Trotz einer Leistungssteigerung zum Spiel in Melsungen, muss die HSG Hannover-Badenstedt erneut eine Niederlage einstecken und verliert beim TV Beyeröhde letztendlich verdient mit 31:26 (14:13). Da Kirchhof gegen Waiblingen-Korb gewonnen hat, rutscht Hannover auf Tabellenplatz 13 ab und ist damit nur noch einen Platz vor den Abstiegsplätzen.

Bereits vor dem Spiel gab es für die JUNGEN WILDEN eine schlechte Nachricht. Kurzfristig mussten krankheitsbedingt die Spielerinnen Natasha Ahrens und Lena Seehausen absagen – dafür machte sich erstmals Leonie Neuendorf nach ihrem längeren Auslandsaufenthalt mit der Mannschaft auf den Weg zum Auswärtsspiel.

Das Spiel begann etwas zerfahren und beide Mannschaften hatten nichts zu verschenken. Dass die Partie in den ersten 30 Minuten ausgeglichen war, konnte man auch am Spielstand ablesen. Es ging hin und her, lediglich Beyeröhde konnte sich in der 14. Spielminute auf zwei Tore absetzen, ansonsten waren die Teams immer auf Augenhöhe. Badenstedt stellte eine starke Abwehr, die dem Gastgeber großes Kopfzerbrechen bereitete. Die mitgereisten Fans aus Hannover waren mit ihrer Mannschaft hochzufrieden – die Leistung der ersten Halbzeit und der Pausenstand von 14:13 für den Gastgeber ließen noch alles für die zweiten 30 Minuten hoffen.

Auch zu Beginn der zweiten Halbzeit spielte die Mannschaft aus Niedersachsen sehr ansehnlich und konnte in der 37. Minute durch Jana Pollmer sogar eine 3-Tore-Führung zum 16:19 herausspielen. Doch diese Führung konnte nur bis zur 43. Minute gehalten werden, danach kamen 10 schwache Minuten, die von Beyeröhde knallhart ausgenutzt wurden. Innerhalb weniger Zeigerumdrehungen spielte der TVB seinerseits eine 4-Tore-Führung heraus und ließ sich diesen Vorsprung bis zum Abpfiff nicht mehr nehmen. Leider vergab das Team aus Hannover einen möglichen Erfolg durch Unkonzentriertheit in der Schlussviertelstunde und musste sich wieder mit leeren Händen auf den Heimweg machen. 

Trainer Roland Friebe: „Wir gehen mit der richtigen Einstellung in das Spiel – kämpferisch bin ich bis zur 45. Minute sehr zufrieden mit der Mannschaft. Danach laden wir, durch eigene Fehler, den Gegner immer wieder zu leichten Toren ein.