JBLH: HSG scheidet nach Vorrunde aus

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Am Wochenende hat die HSG Hannover-Badenstedt den 2. Spieltag der Gruppe 2 in der Jugendbundesliga ausgerichtet. Zu Gast waren am Samstag die JSG HLZ Ahlen und am Sonntag der VfL Bad Schwartau. Das junge Team von Trainerin Nadine Große warf am Samstag alles in die Waagschaale, hatte man das Hinspiel doch schon offen gestalten können. Ein Vier-Tore-Rückstand musste aufgeholt werden. Das gelang leider nicht und am Sonntag konnten die A-JUNGWILDEN auch dem VfL Bad Schwartau kein Bein stellen.

HSG Hannover-Badenstedt vs. JSG HLZ Ahlen 31 : 33 (18:14)

Die HSG lieferte dem Handball-Leistungs-Zentrum aus Ahlen einen tollen Kampf. Bereits nach 17 Minuten war der 4-Tore-Rückstand wett gemacht und Hoffnung kam im Salzweg auf, dass die HSG den direkten Vergleich gewinnen könnte. Zur Halbzeit war Badenstedt noch auf Kurs und ging mit einem 18:14 in die Kabine.

Auch Ahlen warf nun alles in das Spiel, und manchmal auch ein wenig mehr. Über die zu bewertenden Entscheidungen lassen wir uns nicht aus – das soll von und an anderer Stelle bewertet werden. Trotzdem war das Team um Mia Lakenmacher bis zur 44. Spielminute noch voll im Spiel. 27:21 zeigte die Anzeigetafel an, als die Gästetrainerin ihre Mannschaft mit einer grünen Karte zur Bank bat. Dieses Team-Timeout fruchtete und mit drei Treffern in Folge, war die JSG wieder in Schlagdistanz. Als das Spiel in die letzten 10 Minuten ging, hatte man leider das Gefühl, dass Hannover nichts mehr zuzusetzen hatte – zuviel Kraft hatten anscheinend die 50 Spielminuten gekostet. Am Ende gab es auch ein paar Fehlwürfe zuviel und so konnte das routiniertere Team aus Ahlen den Sieg einfahren.

Trotz Niederlage kann man der Mannschaft nichts vorwerfen – alle Spielerinnen haben alles gegeben und das Ahlener Publikum lange nervös gemacht. Mit so einer Gegenwehr hatten wohl die Wenigsten gerechnet.

 

HSG Hannover-Badenstedt vs. VfL Bad Schwartau 19 : 31 (8:11)

Zumindest in der Anfangsphase konnten die A-JUNGWILDEN dem VfL Bad Schwartau Paroli bieten und bis zur 23. Minute noch auf Augenhöhe bleiben (Spielstand 6:6). In dieser umkämpften Phase waren auch sehr viel Emotionen auf den Bänken im Spiel. Bad Schwartaus Trainer handelte sich schnell eine Verwarnung ein und in der zweiten Halbzeit sogar eine 2-Minuten-Zeitstrafe. Bis zur Pause war die HSG noch dran.

Im zweiten Abschnitt konnte sich Bad Schwartau dann schnell absetzen und in der 47. Spielminute war der VfL erstmals mit 10 Toren in Führung. Der HSG war nun klar, dass nichts mehr zu holen war – trotzdem brachten die Spielerinnen das Spiel sauber zu Ende und warfen nicht die Flinte ins Korn. Eine klare Niederlage konnten sie aber nicht mehr verhindern.

Fazit: Glückwunsch nach Ahlen und Bad Schwartau zum Erreichen der Hauptrunde. Badenstedt muss leider nach der Vorrunde die Segel streichen – was aber kein Beinbruch ist. Das junge Team hat wertvolle Erfahrungen gesammelt und musste immerhin auf drei Stammkräfte verzichten. Gleich drei Linkshänderinnen fehlten – Maraike Kusian ist im Aufbautraining, Amelie Möllmann muss wegen einer Knieverletzung noch länger pausieren und Luzie Hilke verletzte sich im Ahlen-Spiel früh – eine Diagnose steht noch aus. Dass das Team traurig ist über das Ausscheiden, ist verständlich, aber der Großteil der Spielerinnen hat eventuell noch mehrere Jahre in der Jugendbundesliga vor sich. Und im nächsten Jahr heißt es garantiert wieder – WIR SIND WIEDER DA …

Am 12.11. kann die Mannschaft weiter Erfahrung sammeln im abschließenden Gruppenspiel beim VfL Bad Schwartau.

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p style=“text-align: center;“>Trotz Niederlage können die JUNGEN WILDEN stolz auf ihre Leistung sein