HSG möchte keine Maus für die WILDCATS sein

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Zum 4. Heimspiel erwartet die HSG Hannover-Badenstedt am Sonntag um 16:00 Uhr die WILDCATS des SV Union Halle-Neustadt im Salzweg. Die Rollen sind klar verteilt, Halle möchte aufsteigen und die JUNGEN WILDEN nicht absteigen. Trotzdem will das Team von Trainer Roland Friebe den WILDCATS die Jagd so schwer wie möglich machen.

Gefühlt gibt Union schon seit Jahren den Aufstieg als Saisonziel aus. In dieser Saison gelang der Start auch nicht schlecht. Die Heimniederlage gegen Waiblingen/Korb im zweiten Spiel sah zunächst wie ein Ausrutscher aus. Waiblingen konnte aber die Leistungen bestätigen und zeigt, dass der Aufsteiger großes Potenzial hat. Letzte Woche konnte Halle wieder nicht in Bremen gewinnen – die Hansestadt ist kein gutes Pflaster für das Team aus Sachsen-Anhalt. Eine weitere Niederlage kann sich Halle eigentlich nicht leisten, denn dann würde man erstmal im Mittelfeld festsitzen. Also kann sich die HSG auf eine entschlossene Mannschaft einstellen, welche innerhalb von neun Tagen nicht zwei Auswärtsniederlagen einstecken möchte.

Die JUNGEN WILDEN aus der Landeshauptstadt sind noch nicht vollends mit ihren Ergebnissen zufrieden. Einige Punkte wurden in den letzten vier Spielen unnötig liegengelassen. Dass die Mannschaft eine hohe Qualität hat, wurde bereits mehrfach bewiesen, lediglich an der Konstanz mangelt es nach wie vor. Wenn die Mannschaft um Kapitänin Jana Pollmer es schafft, ihr Können 60 Minuten auf die Platte zu bringen, dann könnte man sogar Halle-Neustadt in Bedrängnis bringen. Am Publikum liegt es nicht, dieses unterstützt ihre Mannschaft hervorragend. Und so wünscht sich die Mannschaft eine volle Halle, wie zuletzt gegen Werder Bremen, das weckt zusätzliche Kräfte.

Der Sportliche Leiter Bernd Schröder: „Unser Team muss versuchen die nächsten Punkte einzufahren, wenn auch die Aufgabe nicht einfach wird. Mit SV Union Halle-Neustadt haben wir ein Team zu Gast, das in jeder Saison zu den Aufstiegskandidaten gezählt wird, sich jedoch einen besseren Platz oft durch eine durchwachsene Hinserie verbaut. Die JUNGEN WILDEN werden auf einen hochmotivierten Gegner treffen. Mit unserem tollen Publikum will das Team aber alles geben, um den Favoriten möglichst lange Paroli bieten zu können.

Das HSG-Kreistrio Gerber, Ahrens, Wagenlader