Handball Bundesliga Frauen erteilt Jugendzertifikate im Nachverfahren

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Dortmund, 27. April 2017 – Im Zuge einer Nachzertifizierung verleiht die Handball Bundesliga Frauen (HBF) der SG BBM Bietigheim (1. Bundesliga) und der HSG Hannover-Badenstedt (2. Bundesliga) das Jugendzertifikat für die Saison 2016/17.

Der Sportliche Leiter Bernd Schröder: „Als jüngstes Team der HBF ist das eine große Ehre für uns. Als „Neuling“ in der HBF haben wir leider den einen oder anderen formellen Fehler in der Beantragung gemacht, deshalb sind wir froh und dankbar, dass die HBF uns einer Nachprüfung unterzogen hat – sportlich/organisatorisch gesehen waren und sind wir eigentlich voll im Soll und sehen die Nachzertifizierung auch als Belohnung für unsere jahrlange Arbeit im Jugendbereich.“ 

Nach eingehender Prüfung durch den Zertifizierungsausschuss, bestehend aus André Fuhr (Trainer HSG Blomberg-Lippe), Jutta Ehrmann-Wolf (Teammanagerin TSV Bayer 04 Leverkusen) und Christoph Wendt (Leiter der HBF-Geschäftsstelle), bekommen die SG BBM Bietigheim sowie die HSG Hannover-Badenstedt nachträglich das ligaübergreifende Gütesiegel „Jugendzertifikat der Handball Bundesliga Frauen“ für die laufende Spielzeit verliehen. Zur Erlangung des Zertifikats wurden bestimmte Kriterien, die eine Qualitätssicherung in den Bereichen Mannschaften, Mitarbeiter, Training und Betreuung gewährleisten, erneut begutachtet.

Ziel des Jugendzertifikats ist die Sicherung sowie kontinuierliche Fort- und Weiterentwicklung qualitativer Jugendarbeit in den Vereinen, um so die Voraussetzungen auch für deutsche Nachwuchsspielerinnen zu schaffen, in ihren Clubs zu Spitzenspielerinnen zu reifen. Bereits im Dezember wurden folgende Vereine für ihre Nachwuchsarbeit mit dem HBF-Zertifikat honoriert:

1. Bundesliga
HSG Blomberg-Lippe, Buxtehuder SV, Borussia Dortmund, HC Leipzig, TSV Bayer 04 Leverkusen, TuS Metzingen, VfL Oldenburg, Thüringer HC

2. Bundesliga
HSG Bensheim/Auerbach, SV Union Halle-Neustadt, SG H2Ku Herrenberg, Kurpfalz Bären Ketsch, BSV Sachsen Zwickau

Vereine, die das Jugendzertifikat für die jeweilige Saison nicht erhalten oder keinen Antrag gestellt haben, zahlen absprachegemäß in einen Fonds ein. Die Mittel aus diesem Fonds kommen Projekten zu Gute, welche die Nachwuchsarbeit im Handballsport allgemein fördern, z. B. Schulaktionen, Kindertrainingsseminare, Jugendveranstaltungen oder Jugendtrainerfortbildungen.