Christian Hungerecker übernimmt die JUNGEN WILDEN

Views:
475

Ab dem 01.07.2018 ist Christian Hungerecker der neue Cheftrainer der HSG Hannover-Badenstedt und der Verein schafft Klarheit beim Trainerposten. Gleichzeitig bedankt sich der Vorstand bei Jan Friedrich, der dem Verein interimsmäßig geholfen hat, nachdem Roland Friebe auf eigenen Wunsch sein Amt niedergelegt hatte.

Ursprünglich stammt Hungerecker aus Nordenham im Kreis Wesermarsch, versah nach dem Abitur acht Jahre den Wehrdienst als Offizier in der Marine und studierte anschließend  die Fächer Sport- und Gesundheitswissenschaft für das Berufsschul-Lehramt.

Hungerecker ist seit dem Jahr 2013 für den Handball-Verband Niedersachsen als hauptamtlicher Landestrainer für den weiblichen Bereich tätig. Vor knapp fünf Jahren war er vom damaligen Frauen-Zweitligisten SG BBM Bietigheim zurück in den Norden gewechselt.

Parallel dazu trainierte Hungerecker von Juli 2013 bis Oktober 2014 den SVG Celle, den er in seiner ersten Saison direkt von der 2. in die 1. Bundesliga führte.

Im Oktober 2017 hat Hungerecker das dreijährige Studium zum Diplom-Trainer an der DOSB-Trainerakademie in Köln erfolgreich abgeschlossen, aktuell befindet er sich in Elternzeit.

Ab der Saison 2018/2019 wird Hungerecker nun Cheftrainer bei der HSG Hannover-Badenstedt und wird die Geschicke der JUNGEN WILDEN leiten.

Christian Hungerecker: „Ich freue mich auf die Aufgabe in Badenstedt, weil ich bis auf drei, vier Ausnahmen bereits mit allen Spielerinnen gearbeitet habe und auch zum Umfeld ein herzliches Verhältnis pflege, insofern wird es keine größeren Überraschungen geben. Wir haben im Bundesligateam und über die exzellente Jugendarbeit ein hohes Potential für die Zukunft und ich möchte mithelfen, dies zu entfalten. Außerdem kommt es mir gelegen, mit dem Fahrrad zum Training fahren zu können.

Der Sportliche Leiter Bernd Schröder: „Es ist kein Geheimnis, dass wir an Christian schon länger interessiert sind. Trotz unserer aktuell unsicheren, sportlichen Situation hat sich Christian ligenunabhängig für uns entschieden und möchte das Projekt JUNGE WILDE weiterentwickeln. Er bringt durch seine Verbandstätigkeit und örtliche Verbundenheit viel Kenntnis unserer Strukturen und Spielerinnen mit. Er erfüllt unser Anforderungsprofil perfekt, da er bereits ausreichend nachgewiesen hat, dass er mit gestandenen wie auch sehr jungen Spielerinnen arbeiten und diese weiterentwickeln kann. Und ich freue mich, dass ich nicht mehr allein zur Halle radeln muss ;-)“.