2. Damen: Spitzenreiter eine Nummer zu groß

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Bis zur 20. Minute war es ein offener Schlagabtausch, jedoch konnten die Oberligadamen der HSG Hannover-Badenstedt nicht einmal im gesamten Spielverlauf in Führung gehen. Durch mangelnde Kommunikation in der Abwehr und Fehlwürfen im Angriff musste man eine 6-Tore-Hypothek mit in die Kabine nehmen (20:14).

14 Tore werfen ist eigentlich ganz ordentlich, 20 zu kassieren aber deutlich zu viel. So wollte man es besser machen und eine 2 Minuten-Strafe gegen Eintracht-Keeperin Lina Janssen ließ noch einmal Hoffnung aufkommen, doch näher als 5 Tore kamen die HSG-Damen nicht heran. Besonders die Achse Pott, Buchholz und Rook stellte uns häufig vor Probleme. Hier hielt Jessi noch was zu halten war und verhinderte Schlimmeres. Im Angriff scheiterten wir leider viel zu oft an uns selbst und nutzten die 100%igen Chancen nicht, die wir gegen die stärkste Abwehr der Liga immer wieder erspielten. So endete das Spiel vollkommen verdient mit 33:24 für die Heimsieben. Immerhin nur noch 13 Tore in der 2. Halbzeit kassiert.

Fazit: Die Zuschauer konnten ein gutes Oberligaspiel verfolgen. Beide Seiten spielten Handball, was ja nicht selbstverständlich ist in der Oberliga Niedersachsen. Häufig erlebten wir schon das Gegenteil in dieser Saison. Beide Mannschaften gingen fair miteinander um und am Ende siegte die bessere Mannschaft und die deutlich weniger Fehlwürfe hatte.

Es spielten: Schierholz, Boehk – Thiemann, Müller, Heitefuss, Ridder, Seidler, Reich, Pagel, Pollex, Koenecke, Rußler, Friebe