1. Herren: Ein gebrauchter Tag …

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Das Spiel gegen die HSG Nienburg 2 endete mit einer Niederlage, die zwar etwas zu hoch ausfiel, aber ansonsten leider in Ordnung ging: Endstand 26:36 (10:16).

Wir sind an diesem Tage nie wirklich in dieses Spiel gekommen, Nienburg war uns in allen Belangen, körperlich sowie auch spielerisch, überlegen. Gegen gefühlte 2m Jungs hatten meine nichts gegenzusetzen, so dass fast jeder Rückraumwurf saß, hier hatten auch die Torleute kaum eine Chance. Unsere Abwehr war heute einfach zu löchrig und Nienburg nutzte dies konsequent aus. Nach 13 Minuten stand es 4:7. In dieser Phase überraschte uns Nienburg erneut, sie nahmen ihren Torwart aus dem Spiel, als sie in Unterzahl spielten. Die sich daraus ergebenen  Chancen konnten wir nicht nutzen, viel zu überhastet versuchten wir das leere Tor zu treffen. In diesen 2 Minuten hätten wir durchaus 2 Tore gut machen können. Auch beim  2. Mal in der 17. Minute konnten wir dies nicht für uns nutzen, trotzdem stand es nur 6:9 für Nienburg. Nach 20 Minuten nahmen wir einen Torwartwechsel sowie ein Teamtime Out, oberste Priorität war es nun, unsere  Abwehr zu stabilisieren. Leider gelang uns dies nicht, Nienburg traf weiter und wir leider nicht. Selbst gut herausgespielte Spielzüge oder frei vorm Tor oder oder … diese glasklaren Chancen konnten wieder nicht genutzt werden, so dass es dann zur Halbzeit 10:16 stand.

Wir wollten auf jeden Fall nicht untergehen, dies war die klare Ansage, gegenhalten und nochmals gegenhalten war die Devise. Mit Torben am Kreis, Mika auf RR und Alex wieder auf seiner Lieblingsposition RL versuchten wir etwas mehr Druck aufzubauen.  Dies gelang uns auch kurzfristig, wir machten über gute Anspiele an den Kreis sowie auch über  Außen  4 Tore in Folge. In diesen 5 Minuten waren wir gleichauf (4:4), Nienburg zog aber sofort wieder an und unsere Abwehr hatte kaum eine Chance sich zu sortieren. Nach 45 Minuten stand es bereits 17:26 und nach 60 Minuten war das Endergebnis von 26:36 besiegelt.

FAZIT: Wir hatten einfach nichts gegenzusetzen, auch dieser Gegner war uns in allen Belangen überlegen und dies nicht nur körperlich.  Dies müssen wir neidlos anerkennen. Mit unserem Kader und den Möglichkeiten, die wir im Moment haben, bleiben wir unter unseren Möglichkeiten. Trotzdem müssen wir das Beste daraus machen, eine  Erkenntnis ist auf jeden Fall, dass Torben am Kreis eine Bereicherung ist. Unsere Abwehr und auch die Chancenverwertung werden weiterhin ein Thema sein. Nächste Woche spielen wir noch im Regionspokal, dann gehen wir in eine kurze Pause und greifen im neuen Jahr wieder an.

TEAM: Matze, HöhneMika 2, Mark  B., Alex 6, Tim, Heite 3, Torben 3, Marc L., Miguel 6, Christian 2, Rune 2, Mario 2